Ratgeber: Kauf und Auswahl von Kaffeepads

Was ist wichtig zu wissen, wenn Sie gute Kaffeepads kaufen möchten?

Wissenswertes zum Bereich Kaffeepads


Was ist eigentlich ein Kaffeepad?


Ein Kaffeepad beinhaltet in der Regel etwa sieben Gramm gemahlenem Kaffees, was genau eine ideale Portion für eine Tasse ausmacht. Diese Kaffeeportion ist von zwei Lagen Zellstoff ummantelt, die biologisch abbaubar sind. Die Zubereitung von Kaffee über solch einen Kaffeepad funktioniert nur über eine spezielle Kaffeepadmaschine, die eigens für die Zubereitung von Kaffeepads konzipiert wurde.

Aufgrund der sehr einfachen Handhabung und der sehr kurzen Zeitdauer lässt sich eine Tasse Kaffee über einen Kaffeepad sehr schnell zubereiten.

Es gibt viele unterschiedliche Kaffeepads. So können über so einen kleinen Pad – je nach Sorte – ganz einfach ein Espresso, ein Kaffee Crema oder ein Cappuccino zubereitet werden. Die Vielfalt an Geschmacksrichtungen ist hier sehr umfassend, sodass für jeden Gaumen die passende Sorte dabei sein dürfte.

Die sauberen und sehr vorteilhaften Kaffeepads bieten ein qualitativ stets gleichbleibendes Geschmackserlebnis.


Kaffeepads kurz und knapp:


  1. Es ist nicht möglich, Kaffeepads in einer herkömmlichen Kaffeemaschine zuzubereiten
  2. Ein Kaffeepad entspricht einer Tasse Kaffee bzw. einer Portion
  3. Das erste Kaffeepadsystem war die Senseo Maschine


Geschichtliches Hintergrundwissen zum Kaffeepad


Bereits in den 70er Jahren begann das Traditionsunternehmen Illy aus Italien damit, Kaffeeeinzelportionen zu entwickeln. So entwickelte der italienische Röster Illy Caffe das offene Kaffeepadsystem E.S.E., was für Easy-Serving-Espresso steht und für den Gebrauch in halbautomatischen Espressoautomaten zum Einsatz kam. Die Entwicklung dieser Espressopads war ursprünglich dafür gedacht, den traditionsreichen Espresso auch in andere Länder zu bringen. Der Kaffeepad, wie wir ihn heute kennen, wurde aber erst im Jahr 2001 zum beliebten Trend. Phillips entwickelte in Zusammenarbeit mit dem holländischen Tabak-, Tee- und Kaffeekonzern Douwe Egberts den ersten Softpad. Unter einem Softpad ist ein Kaffeepad zu verstehen, der in alle gängigen Kaffeepadmaschinen eingelegt werden kann. Im Jahr 2002 kam es dann mit der von der Firma Senseo auf den Markt gebrachten Kaffeepadmaschine zur Revolution auf dem deutschen Markt und nach und nach wurde die Kaffeepadmaschine zu einem beliebten Alltags- und Massenprodukt. Schon bald nahmen zahlreiche Röster und Händler Kaffeepads in ihr Sortiment auf.

Inzwischen sind auch dickere Cappuccinopads oder Schokoladenpads und dünnere Teepads erhältlich. Und das sind nur einige Beispiele der heute auf dem Markt erhältlichen Pads.


Woher weiß ich, welche Kaffeepads ich kaufen soll?


Kaffeepads sind fertig portionierte kleine Kaffeetaschen, die genau die richtige Menge grob gemahlenen Kaffeepulvers für eine Tasse des entsprechenden Kaffeegetränks enthalten.

Kaffeepads enthalten also nichts anderes als relativ grob gemahlenen Kaffee. Um nun einen besonders guten Kaffee genießen zu können, der mittels eines Kaffeepads zubereitet wurde, ist es nicht nur wichtig, eine gute Padmaschine für die Zubereitung zu haben. Besonders wichtig ist der Inhalt der Kaffeepads, die Sie kaufen. So kann ein Kaffeepad beispielsweise mit relativ minderwertigen gemahlenen Bohnen befüllt sein und umgekehrt natürlich mit qualitativ besonders hochwertigem Kaffee. Aus diesem Grund ist es nicht unwichtig, sich genauestens die Angaben über den Inhalt der Kaffeepads auf den Verpackungen durchzulesen.

Die meisten Kaffeepad-Füllungen bestehen aus einer ausgewählten Mischung aus Robusta- und Arabicabohnen. Während die Sorte Arabica eher nuanciert und tendenziell säurebetont schmeckt, so ist Robusta eher für den erdigen und geschmacklich etwas weniger abgestuften Geschmack bekannt. Nun sind Arabicabohnen aber nicht gleich Arabicabohnen und Robusta nicht gleich Robusta. Viele Faktoren kommen zusammen, wenn es darum geht, qualitativ hochwertigen Kaffee zu dem perfekten Kaffeepad zu verarbeiten. Der Rohstoff von Kaffeepads ist also die Kaffeebohne. Um hier eine möglichst perfekte Qualität zu erzielen, ist jeder einzelne Arbeitsschritt – angefangen vom Anbau bis zur Ernte – enorm wichtig.

Neben dem Rohstoff, der für den hochwertigen Kaffeepad zum Einsatz kommt, ist auch das Röstverfahren von äußerst wichtiger Bedeutung. Das Rösten der Kaffeebohnen ist eine Kunst für sich und es erfordert ein enorm großes Knowhow sowie einen immensen Erfahrungsschatz, um das perfekte Röstverfahren durchführen zu können. Auf diese Weise kann die größtmögliche Vielfalt an wunderbar aromatischen Geschmacksnuancen aus den Kaffeebohnen herausgeholt werden.


Für den besten Genuss von Kaffee aus Kaffeepads


Grundsätzlich gilt, dass frischer Kaffee das beste Aroma entfalten kann. Aus diesem Grund sollte nach Möglichkeit nach weitestgehend frischen Kaffeepads Ausschau gehalten werden bzw. deren Produktionszeitraum noch nicht lange zurückliegen kann. Dementsprechend gilt es für zu Hause natürlich, am besten nicht zu viele Kaffeepads auf Vorrat zu kaufen, da nur die Frische das beste Aroma garantieren kann. Ist eine Kaffeepad-Verpackung geöffnet, so sollte sie möglichst schnell konsumiert werden.

Kaffeepads sollten trocken gelagert werden, da ansonsten neben dem Aromaverlust im schlimmsten Fall Schimmelbildung möglich ist.

Der wahre Genießer schmeckt den einzigartigen und aromatischen Geschmack von frischem und hochwertigem Kaffeepad-Kaffee – so wie von jedem anderen Kaffee - eindeutig heraus.

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