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Ob heiß oder kalt, Tee ist weltweit eines der beliebtesten Getränke. Das Getränk wird entweder aus den fermentierten Blättern des Teestrauchs, dessen Trieben und/oder Knospen hergestellt. Mittlerweile gibt es Dutzende von verschiedene Teesorten und das Angebot wird immer noch ständig erweitert.

Die Ursprungsgeschichte des Tees

Das traditionelle Heißgetränk kann auf eine fünftausend Jahre alte Geschichte zurückblicken. Doch über das Ursprungsland lässt sich streiten, denn in zwei Ländern, Indien und China gibt es eine Legende zur Entstehung des Tees.

  • a) Nach der chinesischen Legende, kochte der berühmte chinesische Kaiser Shen Nung nach einer langen Reise unter einem Baum Wasser ab. Da wehte der Wind zufällig ein paar Blätter in den Topf. Das heiße Wasser wurde sofort hellgrün und dem Kaiser strömte ein angenehmer Duft in die Nase. Er konnte nicht widerstehen, er musste das Getränk probieren. Bei dem Baum handelte es sich um einen wilden Teebaum.
  • b) Auch in Indien gibt es eine Legende zur Entstehung des Tees. Hier heißt es, dass Prinz Dharma, den Buddhismus verbreiten wollte und schwor, er würde neun Jahre nicht schlafen. Am Ende des dritten Jahres, wurde er langsam müde. Gedankenverloren ging er an einem wilden Teestrauch vorbei und zupfte einige Blätter ab, die er kaute. Schnell merkte er die belebende Wirkung des Tees. Die Müdigkeit war verflogen und Dharma konnte seinen Schwur einhalten und blieb auch die nächsten sechs Jahre wach.

Die Zubereitung des Tees

Damit der Tee, abhängig von seiner Sorte seinen vollen Geschmack entfalten kann, gibt es bei der Zubereitung einige Dinge zu beachten. Nachfolgend erfahren Sie, auf was Sie bei der Zubereitung Ihres Tees achten müssen.

  • a) Die richtige Wassertemperatur und Ziehzeit

Jede Teesorte wird mit heißem Wasser aufgebrüht. Dabei hängt die richtige Temperatur des Wassers von der Teesorte ab.

Wichtig: Nur bei wirklich heißem Wasser, können sich die wichtigen Inhaltsstoffe aus den Teeblättern lösen. Lassen Sie den Tee ziehen, aber nicht zu lange, sonst wird er bitter. Halten Sie sich daher unbedingt immer an die Ziehzeit, die auf der Packungsbeilage des Tees steht.

  • b) Das Tee-Ei, das Baumwollnetz oder doch besser ein Papierfilter?

Loser Tee riecht nicht nur intensiver, sondern hat auch einen intensiveren Geschmack. Für die Zubereitung des Tees haben sich mittlerweile die verschiedensten Techniken fest etabliert. Ob Baumwollnetz, Papierfilter oder Tee-Ei, alle Techniken haben nur einen Zweck, Sie sollen die groben Teeteilchen aus dem Wasser filtern.

 

  1. das Tee-Ei: Das Tee-Ei ist üblicherweise aus Metall gefertigt und von seinem Aufbau dem Sieb nicht unähnlich. Das Tee-Ei wird mit Tee befüllt, bevor es ins heiße Wasser gegeben wird. Nun dringt das Wasser in das Ei ein und löst die wichtigen Inhaltsstoffe aus den Teeblättern. Wichtig, üblicherweise wird das Tee-Ei zum Aufbrühen nur einer Tasse Tee verwendet.
  2. das Baumwollnetz: Das Baumwollnetz wird immer dann verwendet, wenn größere Mengen Tee aufgebrüht werden sollen. Es hat den Vorteil, dass eine Mehrfachverwendung möglich ist, allerdings sollte man für eine Teesorte immer ein und denselben Filter verwenden, um deren Geschmack nicht zu verfälschen.
  3. der Papierfilter: Papierfilter sind praktisch in der Anwendung, da sie nach einmaligem Gebrauch sofort entsorgt werden.

Wie viel Tee sollte man verwenden?

Grob gesagt gilt, je mehr Teeblätter man verwendet, desto aromatischer und intensiver schmeckt das aufgebrühte Getränk. Allerdings gibt es kein einheitliches Maß, da sich die verschiedenen Teesorten vom Gewicht, dem Volumen und natürlich der Struktur unterscheiden.

Die richtige Tee Menge: Wissenswertes

  • Üblicherweise gilt, je kleiner die Teeblätter (kleiner Blattgrad), desto kürzer auch die Ziehzeit, da die feine Struktur de Wasser deutlich mehr Fläche bietet.
  • Soll ein Tee mit großen Blattgraden oder ganzen Teeblättern aufgebrüht werden, sollte man wissen, dass die Ergiebigkeit geringer ist und der aufgebrühte Tee dementsprechend länger ziehen muss.

Wichtig: Was aber die passende Tee Menge für Sie ist oder nicht, hängt ganz von Ihrem eigenen Geschmack ab. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie einfach etwas ausprobieren, bis Sie die richtige Tee-Menge für sich gefunden haben.

Teewasser: Leitungswasser, Mineralwasser oder gefiltertes Wasser

Der Geschmack des Tees hängt neben der Ziehzeit und der Menge der verwendeten Teeblätter natürlich auch von der Qualität des Wassers ab. Vor allem, wenn man in einer Gegend lebt, in der das Leitungswasser stark kalkhaltig ist, sollte man auf gefiltertes Wasser oder Mineralwasser ausweichen.

Was ist das richtige Süßungsmittel für Tee?

Zucker ist so eine Sache, denn in großen Mengen ist dessen schädigende Wirkung nicht zu unterschätzen. Deswegen sollte man sich nach Alternativen, wie Honig oder Traubenzucker entscheiden. Man darf aber nicht vergessen, dass es einige Teesorten gibt, deren positive Wirkung auf die Gesundheit, durch Süßungsmittel einschließlich Honig komplett aufgehoben werden. Ein Beispiel hierfür wäre der Grüne Tee. Schwarzer Tee wird ähnlich wie Kaffee sehr gerne mit Milch getrunken. Die Milch sorgt für eine Neutralisation der Bitterstoffe wodurch der Tee wesentlich besser schmeckt.

Beuteltee oder Loser Tee: Die Qual der Wahl

Teeliebhaber trinken lieber losen Tee, da ihm eine bessere Qualität als den Beuteltees nachgesagt wird, doch beide haben ihre Berechtigung. Zwar ist der lose Tee etwas teurer in der Anschaffung, hat aber einen intensiveren Geschmack und Duft. Teebeutel sind dagegen praktischer in der Anwendung, da der vordosierte Tee wesentlich schneller zubereitet werden kann. Der benutzte Teebeutel kann nach der Verwendung problemlos auf dem Biomüll entsorgt werden.

Wie halte ich den Tee am besten warm?

Das richtige Warmhalten des Tees ist entscheidend, da es das Aroma des Tees und dessen Geschmack beeinflusst.

  • Um zu verhindern, dass der Tee zu schnell kalt wird, empfehlen wir, dass die Teekanne mit heißem Wasser vorgewärmt bzw. ausgespült wird.
  • Alternativ kann der Tee auch mit einer Thermoskanne warmgehalten werden, man muss aber damit rechnen, dass der Tee an Aroma verliert.
  • Das Warmhalten von Tee funktioniert natürlich auch hervorragend mit einem Stövchen. Bei der Verwendung sollte man darauf achten, dass genügend Platz zwischen Kanne und Flamme ist.

Die verschiedenen Teesorten

a) Schwarzer Tee:

Die bekannteste Teesorte ist der schwarze Tee. Zu ihm gehören mehrere Untersorten. Diese Sorte wird üblicherweise aus schwarzen Teeblättern hergestellt. Die bekanntesten Marken, die diesen Tee vertreiben sind der Darjeeling, der Ceylon Tee und der Assam Tee. Eine besondere Marke ist der Ostfriesentee. Hier werden verschiedene Sorten Schwarztee miteinander vermengt.

Wichtig: Schwarzer Tee sollte auf keinen Fall zu lange ziehen, da sonst Bitterstoffe freigesetzt werden und das Aroma des Tees darunter leidet. Eine Ziehzeit von fünf bis zehn Minuten ist völlig ausreichend.

Wie wirkt der schwarze Tee?

Dem schwarzen Tee wird je nach Sorte entweder eine anregende oder beruhigende Wirkung nachgesagt.

Wie kann ich den schwarzen Tee süßen?

Der schwarze Tee wird je nach Land und Geschmack des Teetrinkers entweder mit Milch, Zitrone, Zucker, Kandis oder Sahne verfeinert. Manche geben sogar Rum in ihren Tee, vor allem während der kalten Jahreszeit.

b) Grüner Tee:

Der grüne Tee wird aus handverlesenen, jungen Teeblätter hergestellt. Die Teeblätter, die für den grünen Tee verwendet werden, wurden nicht fermentiert, sondern geröstet, anschließend getrollt und getrocknet. Insgesamt gibt es tausend verschiedene Sorten des grünen Tees. Die beste ist der Gun Powder. Dieser Tee ist vor allem, wegen seinem hohen Koffeingehalt bekannt.

c) Weißer Tee:

Weißer Tee ist eine der wertvollsten und vor allem teuersten Teesorten weltweit. Für die Herstellung des aus der chinesischen Provinz Fujian stammenden Tees werden nur die jungen Knospen der Teepflanze verwendet. Genau dieselbe Pflanze aus der auch der schwarze oder grüne Tee hergestellt wird. Allerdings mit dem kleinen Unterschied, dass die Verarbeitung wesentlich schonender ist, wodurch keine Inhaltsstoffe verloren gehen. In keiner anderen Teesorte findet man Antioxidantien und Polyphenole in einer derart hohen Konzentration.

Weißer Tee: Die Zubereitung

Soll Weißer Tee aufgebrüht werden, darf das Wasser nicht heißer als siebzig bis achtzig Grad Celsius sein, da sonst die wichtigen Inhaltsstoffe zerstört und der Geschmack negativ beeinträchtigt würde. Die Ziehzeit des weißen Tees beträgt zwei bis fünf Minuten. Ein Überschreiten der Ziehzeit ist kein Problem, da der Tee garantiert nicht bitter wird. Der süße und milde Geschmack bleibt unverändert erhalten!

d) Kräutertees

Bekannte Kräuterteesorten wären Kamillentee, Holunderblütentee, Melissen Tee, Hagebuttentee, Pfefferminztee usw. Viele dieser Sorten wurden mit zusätzlichen Aromen veredelt. Achten Sie beim Aufbrühen auf die vorgegebene Ziehzeit. Gerade bei frischen Kräutern unerlässlich, da sonst wichtige Inhaltsstoffe verloren gehen würden. 

Tipp: Sollen die Kräutertees zur Behandlung verschiedener Leiden verwendet werden, wie zum Beispiel Kümmeltee zum Entblähen, Birkenrindentee bei Entzündungen im Mund usw., empfiehlt sich immer frische Kräutermischungen zu verwenden.

e) Roibuschtee

Der Rooibostee wird aus den geschnittenen und fermentierten Zweigen eines ginsterartigen Strauchs hergestellt, der im südafrikanischen Raum beheimatet ist. Diese Teesorte zeichnet ein wohlschmeckendes mildes Aroma aus.

Die Zubereitung des Roibuschtees

Der Rooibostee wird mit neunzig bis fünfundneunzig Grad heißem Wasser aufgebrüht. Die Ziehzeit beträgt sechs bis zwölf Minuten.

f) Früchtetees

Früchtetees werden genau genommen nicht aus echten Teeblättern hergestellt, sondern aus verschiedenen getrockneten Früchten. Sobald diese mit heißem Wasser übergossen werden, verlieren Sie an Aroma und Inhaltsstoffen, die in den Tee übergehen. Im Früchtetees sind normalerweise weder Tein noch Koffein enthalten. Die Teesorte schmeckt kalt wie auch warm äußerst lecker.

Die Zubereitung von Früchtetees

Die Zubereitung erfolgt genauso wie bei anderen Teesorten mit dem kleinen Unterschied, dass die Ziehzeit etwas länger ist, da sich die Inhaltsstoffe nur schwer aus den Früchtetee lösen.

Aromatisierter Tee: Was ist das?

Wer gerne Tee trinkt, wird früher oder später über den Begriff „aromatisierter Tee“ fallen. Nachfolgend erklären wir Ihnen, was das bedeutet.

a) Was heißt Tee mit natürlichem Aroma?

Steht auf der Packungsbeilage „Tee mit natürlichem Aroma“, dann enthält der Tee entweder ätherische Öle, Gewürze oder aromagebundene Pflanzenteile:

 

Erklärung:

    • Bei den ätherischen Ölen handelt es sich meist um Orangen-, Bergamotte- und/oder Lavendelöl.
    • Unter aromagebundene Pflanzenteile versteht man Zitronenstückchen, Orangen- und Apfelschalen oder -stücke, Rosenblüten, Lavendelblüten, Hibiskus Blüten usw.
    • In Tees mit natürlichem Aroma werden üblicherweise Gewürze, wie Ingwer, Kardamom, Nelken oder Zimt verwendet.

b) Was sind Tees mit natürlichen Aromastoffen?

Tees mit natürlichen Aromastoffen sind nur teilweise mit den Tees mit natürlichem Aroma gleichzusetzen. Zwar stammen die „natürlichen Aromastoffe“ auch aus tierischen bzw. pflanzlichen Rohstoffen, wurden aber nicht als ganzes in den Tee gegeben, sondern durch Extraktion oder Destillation gewonnen. Dieses Destillat oder Extrakt, wurde bzw. wird dem Tee dann untergemischt.

c) Was sind Tees mit künstlichen Aromastoffen?

Die Aromastoffe dieses Tees wurden mithilfe synthetischer Verfahren nachgebildet und existieren so nicht in freier Natur.

d) Was sind Tees ohne Aroma bzw. nicht aromatisierte Tees?

Nicht aromatisierte Tees enthalten keinerlei Aromen bzw. Aromastoffe künstlichen oder natürlichen Ursprungs.